Berchtesgaden

Berchtesgaden

Nur 7 km von unserer Pension entfernt befindet sich die altertümliche Stadt Berchtesgaden, die gleichzeitig die Hauptstadt der Region Berchtesgaden ist. Zum ersten Mal wurde Berchtesgaden im Jahr 1102 als römische Siedlung erwähnt.

Dank der in den Bergen vorgefundenen Salzvorkommen wuchs Berchtesgaden rasant und expandierte. Später befürwortete Papst Paschalis der Zweite auf Gesuch der Grafenfamilie Sulzbach hier die Gründung eines Klosters und stellte es unter seinen Schutz. Der wichtigste Schatz der Stadt war das Salz; die Salzgewinnung und der Verkauf brachten beträchtliche Erträge in die Stadtkasse, die Stadt wurde reich und blühte vor allem unter der Regierung des Kaisers Friedrich Barbarossa auf. Nicht weit von der Stadt entfernt gibt es noch immer die Schächte, mit Hilfe derer Salz gewonnen wurde.

Berchtesgaden

Dieses Land überlebte eine Vielzahl an geschichtlichen Ereignissen. Die Gegend, die so reich an dem "weißen Gold", dem Salz, ist, wurde zum Gegenstand der Begierde des benachbarten Österreichs. Das Verhältnis zwischen Bayern und Österreich war bis zum Jahr 1810 angespannt, als unter Napoleon das Gebiet Berchtesgadener Land schließlich endgültig zu einem Teil des Königreichs Bayern gemacht wurde.

Die Schönheit der Naturlandschaft, saubere Seen und unberührte Waldmassive, grüne Alpenwiesen und weiße Berggipfel, eine Vielzahl an Fischen, Wild und verschiedenen Tieren zog die Aufmerksamkeit der bayerischen Königsfamilie auf sich. Die zur damaligen Zeit herrschende Dynastie Wittelsbach wählte diese Gegend zur Erholung und verwandelte Klosterbauten in ihre Residenz; im Schloss befindet sich heute ein Museum, in dem Möbel, Arbeiten des Bildhauers Tilman Riemenschneider, Malereien von europäischen Künstlern, Teppiche und Gobelins, Alltagsgegenstände aus Nymphenburger Porzellan, Jagdwaffen und Trophäen, darunter der größte Hirsch Bayerns (das Hirschgeweih wiegt 18,3 kg) sowie Bilder aus dem 15.-19. Jahrhundert ausgestellt sind. Hierhin zog es auch die bayerische Aristokratie, Wissenschaftler und Künstler. Bedeutende Industrielle und Diplomaten wählten die Gegend für ihre Landsitze. Elegante Villen mit schönen Parks erschienen immer öfter an diesen früher recht abgelegenen Orten mit unübertroffener Naturschönheit.

Die Kirche Maria Gern, die im Jahr 1709 erbaut wurde, ist eine weitere Sehenswürdigkeit in Bayern. Heute sieht sie herrlich-schön restauriert aus und gilt als eine der schönsten Kirchen in ganz Berchtesgaden. Die Pracht ihrer Inneneinrichtung ist ein Beispiel für bayerische Kirchenkunst in ihrer vollendetsten Form.

Ungeachtet des verheerenden Bombenangriffs durch die Luftwaffe der Alliierten ist in der Stadt eine gotische Kathedrale aus dem 14. Jahrhundert erhalten geblieben.

Atlas-Sole Brunnen

Namensgebung: Der erste Teil des Namens "Berchtesgaden" könnte sich von der Sagengestalt Perchta (eine Hexe) ableiten, der zweite Teil von Gaden, einem umzäunten Wohnsitz. Perchta bestraft Faulheit und Verstöße gegen das Festspeisegebot. Umgekehrt belohnt sie Fleiß und Hilfsbereitschaft. Neben vollen Spulen, goldenen Fäden und Flachknoten für Spinnerinnen verschenkt sie auch Münzen, die Mägde dann in Eimern (vorwiegend am Brunnen) finden können. Brunnen oder Teiche sind auch die Orte, an denen Perchta die noch nicht geborenen Seelen hütet. In diesem Sinne gilt sie auch als Hüterin aller ungeborenen Kinder. Perchta wird auch als Butzebercht, als alte Frau, dargestellt, die einen verkrüppelten (vom Spinnen zu groß geratenen oder auch enten- oder gänseförmigen) Fuß hat, wie alte Frauen im Märchen.

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